Und weiter geht die Weberei - das Seepferdchen

Kaum ist ein Band fertig folgt auch gleich das Nächste :-) Es freut mich wirklich sehr, dass meine Webbänder so geschätzt werden und gefallen :-)

 

Das neue Band ist für meine Schwiegermutter - auch wieder für den Foto

Ausgesucht hat Sie sich ein Seepferdchenmuster in Köper - eine andere Technik im Vergleich zum letzten Band (die gleiche Technik wie das Pferdchenband).

 

Köper im Brettchenweben, nicht zu verwechseln mit der Köpertechnik im Webstuhweben, ist eine Weiterentwicklung des Double Face (z.B. der Zug) die insbesondere seit dem Mittelalter gewebt wird. In der Köpertechnik lassen sich sehr schöne und akuratere Muster weben als beim Double Face. Die Oberfläche des Gewebten wird besonders fein und dicht. Es zeigen sich zudem im Hintergrund verlaufende Diagonale, die als zusätzliches Stilelement mehr Struktur ins Gewebte bringen. Im Unterschied zu anderen Webtechniken wird beim Köper jedes Brettchen versetzt zu den beiden angrenzenden aufgezogen und gedreht - bedeutet darum auch, dass in jeder Reihe (nicht nur in jeder Zweiten, oder vielfachen je nach Muster) die Brettchen neu eingerichtet werden müssen. Sieht im Resultat toll aus, braucht aber unendlich Zeit - nur als kleiner Referenzpunkt: für jedes Seepferdchen brauche ich etwas mehr als eine Stunde (ich habs gestoppt) bis die 58 Reihen Muster gewebt sind. Es lohnt sich aber und wenn meine Schwiegermutter sich darüber freut ebenso.

Das Muster habe ich mal wieder aus den Tiefen von Pinterest

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